Digitales Gold

Bitcoins knacken Milliarden-Grenze

Im Jahre 2009 führten Satoshi Nakamoto, Martti Malmi, Amir Taaki, Pieter Wuille, Nils Schneider, Jeff Garzik und andere Entwickler die virtuelle und internationale  Währung Bitcoin ein. Diese kann mit Hilfe einer Wallet-Datei oder einer Website ohne zwischengeschaltetes Finanzinstitut von Computer zu Computer geschickt werden. Im Handel wird ein Bitcoin in eine Million kleinere Einheiten, die Satoshis genannt werden, unterteilt und definiert sich anhand von acht Dezimalstellen.

Die virtuelle Währung operiert nicht wie typische Währungen, denn es gibt keine Zentralbank und sie verlässt sich einzig und allein auf das Internet-basierte Peer-to-Peer-Netzwerk. Die Geldmenge ist automatisiert, begrenzt, geteilt und geplant, und wird an Server gegeben, die Bitcoin-Transaktionen verifizieren und fügt sie alle 10 Minuten einem archivierten und dezentralen Transaktionsprotokoll hinzu.  Bis zum Jahre 2140 soll die festgelegte Grenze von 21 Millionen Bitcoin erreicht werden.

Bereits heute ist die virtuelle Währung, die am weitesten verbreitete Alternativwährung. Ende März 2013  überschritt die monetäre Basis erstmals die Milliarden-Grenze. Viele Anleger sehen Bitcoin insbesondere zu Zeiten der Euro-Krise aufgrund diverser Eigenschaften wie der Inflationsunabhängigkeit als digitales Gold.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>