Mit Überschall überall hin

Als es noch keine Eisenbahnen gab, reisten die Leute entweder zu Fuß, per Schiff oder mit der Kutsche durch die Welt. Dann begann man endlich, Schienen quer durchs Land zu legen. In der Folge wurden darauf Zugverbindungen immer weiter ausgebaut. Bahnfahren wurde so Stück für Stück immer normaler!

Erst kam die Fahrtgeschwindigkeit von Eisenbahnen der Bevölkerung noch als viel zu hoch vor, doch dann gewöhnten sie sich langsam daran, zügiger zu reisen. Schließlich wurden ebenso Fahrzeuge mit Rädern, wie das Auto und das Motorrad, erfunden, wodurch selbst abseits von Schienenstrecken noch mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden konnte, sofern denn die Straßen dies auch zuließen!

Die Gesellschaft wurde insgesamt zunehmend immer schnellebiger. Da kam wohl pfiffigen Erfindern die Erinnerung an die ersten fliegenden Heißluftballons auf (Montgolfière), und sie meinten, dass Fliegen ja auch schneller vonstatten gehen könnte als mit dem Ballon. Von Vögeln schauten sie sich also flugs ihre Ideen für die ersten Flugzeuge ab, und irgendwann war das Fliegen an sich letztlich kaum mehr aus der Gesellschaft wegzudenken!

Die Fluggeschwindigkeiten steigerten sich dabei rapide, und heute fliegen die meisten Flugzeuge bereits mit einer Durchschnittshöchstgeschwindigkeit von circa 900 km/h. Noch höhere Geschwindigkeiten waren zwar bis vor einigen Jahren noch mit der Concorde zivil möglich, doch gegenwärtig können einzig Militärflugzeuge mit Überschall fliegen! Wer weiß, inwieweit die Zukunft uns womöglich doch noch neue Passagierflugzeuge bringt, die erneut schneller fliegen können als der Schall?

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